Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (auch unter der englischen Abkürzung COPD bekannt) ist ein Überbegriff für verschiedene Lungenerkrankungen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. Die wichtigsten Symptome sind Auswurf, Husten und Atemnot. Verursacht werden die Erkrankungen durch Rauchen und Umweltverschmutzungen, berufliche Belastungen, Infektionen und Vererbung.

In ihrer schwersten Form und unter ganz bestimmten Voraussetzungen kann die COPD dazu führen, dass neben einer Sauerstofftherapie künstlich beatmet werden muss. Dabei wird nach einem Luftröhrenschnitt eine Trachealkanüle gelegt. Dann benötigt der Betroffene beatmungspflegerisch versierte Anleitung oder sogar Pflege, um die Atmung zu sichern.

Bei guter Prognose und sehr guter Pflege kann der Betroffene unter Umständen wieder von der Beatmung entwöhnt werden.