Querschnittslähmung – vollständige Körperlähmung

Bei einer Querschnittslähmung (Vollständige Körperlähmung) wird, in der Regel durch einen Unfall, die Nervenleitung im Rückenmark unterbrochen. Ab einer Schädigung des 4. Halswirbels (C4) aufwärts spricht man von einem hohen Querschnitt, der neben einer vollständigen Körperlähmung auch die Lähmung des Zwerchfells zur Folge hat. Dann muss, damit der Patient überleben kann, dauerhaft beatmet werden. Derzeit ist eine Heilung nicht möglich, medikamentöse Behandlungen, die die Regeneration der Nervenzellen begünstigen sollen, sind noch im Stadium der klinischen Studien.

Beatmet wird hier invasiv, dabei wird nach einem Luftröhrenschnitt eine Trachealkanüle gelegt, über die die Versorgung mit Atemluft stattfindet. Der Patient muss intensiv gepflegt werden und ist auf fremde Hilfe angewiesen.