Intensivpflege heißt: FĂŒr den Menschen da zu sein

Um Patienten und Angehörige zu entlasten und insbesondere bei schweren Erkrankungen eine stĂ€ndige Rundumversorgung zu gewĂ€hrleisten, bietet PGS eine umfassende Intensivpflege an, die das Wohlbefinden und die Pflege des Betroffenen im Mittelpunkt stellt. Mit ZuverlĂ€ssigkeit und ProfessionalitĂ€t sorgen wir dafĂŒr, dass stets eine hohe QualitĂ€t unserer Pflegeleistungen garantiert ist und wir Ihnen einen möglichst angenehmen und unkomplizierten Alltag in den eigenen vier WĂ€nden ermöglichen.

Was ist Intensivpflege?

PGS Pflegedienst hilft Ihnen Die ambulante Intensivpflege stellt den Gegensatz zur stationÀren Intensivpflege dar und richtet sich an Patienten, die unter einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden oder nach Klinikaufenthalten einen erhöhten Pflegebedarf benötigen.

Da die Anforderungen der Intensivpflege sehr hoch ist, darf die hĂ€usliche Intensivpflege ausschließlich von examinierten PflegekrĂ€ften ĂŒbernommen werden, die zusĂ€tzlich einer speziellen Schulung unterzogen werden. PGS sorgt dafĂŒr, dass alle Mitarbeiter eine umfassende Weiterbildung als „Pflegefachkraft fĂŒr außerklinische Intensivpflege“ erhalten. Zudem mĂŒssen jĂ€hrlich mehrere Fortbildungen besucht werden. Hierbei zĂ€hlt auch der Grundsatz „Ambulant vor stationĂ€r“ des Kranken- und Pflegeversicherungsgesetzes. Nach diesem Gesetz sollen Kranke und PflegebedĂŒrftige vorzugsweise ambulant zu Hause gepflegt und betreut werden, bevor man eine stationĂ€re Pflegeeinrichtung aufsucht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil das eigene Zuhause mehr Sicherheit, Komfort und ein aktives Familienleben ermöglicht.

Sollten Sie sich entscheiden, hĂ€usliche Intensivpflege in Anspruch zu nehmen und Ihr Leben damit zumindest teilweise in die HĂ€nde eines Pflegedienstes zu geben, so wird dies Ihr Leben langfristig entscheidend beeinflussen und mitbestimmen. Sowohl fĂŒr den Patienten als auch fĂŒr die Angehörigen bedeutet dieser Schritt grundlegende VerĂ€nderungen, die sich fĂŒr das alltĂ€gliche Zusammenleben ergeben und dementsprechend im Vorfeld umsichtig bedacht werden sollten.

Um Ihnen Ihre Entscheidung zu erleichtern, stellen wir uns gern Ihren Fragen und informieren Sie zu allen Aspekten unserer Arbeit der hÀuslichen Intensivpflege, um ihre Situation individuell zu bewerten und Ihnen eine sinnvolle Lösung zu bieten.

Welche Leistungen enthÀlt die Intensivpflege?

In der Regel startet die ambulante Intensivpflege mit einem persönlichen KennenlerngesprĂ€ch, indem Patient und Angehörige sich mit der Pflegedienstleitung, dem behandelnden Arzt und gegebenenfalls dem zustĂ€ndigen Sozialdienst zusammensetzen und individuelle Vorstellungen, WĂŒnsche oder Fragen austauschen, um so gemeinsam ein maßgeschneidertes Pflegekonzept zusammenzustellen. Hierbei werden zudem auch Fragen der kĂŒnftigen Finanzierung besprochen.

Bevor die eigentliche Intensivpflege beginnt, wird die ÜberfĂŒhrung aus der Klinik in die eigene Wohnung vorbereitet. Dabei legen wir viel Wert darauf, dass Ihnen dieser Ablauf so einfach, komfortabel und reibungslos wie möglich gemacht wird. Aufgrund unserer langjĂ€hrigen Erfahrung haben wir einen vielfach erprobten Ablauf, mit dem wir Sie in allen relevanten Fragen unterstĂŒtzen und so beispielsweise alle medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Planungen und Organisationen ĂŒbernehmen.

PGS Ambulante IntensivpflegeWir setzen alles daran, unsere hĂ€usliche Intensivpflege so individuell anzubieten, wie es auch unsere Patienten selbst sind. Daher orientieren wir uns bei unserer Arbeit stets an Ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund und nehmen ebenso auf Ihre aktuellen LebensumstĂ€nde RĂŒcksicht, um eine Pflege zu ermöglichen die genau so durchgefĂŒhrt wird wie Sie es sich wĂŒnschen. Ihre BedĂŒrfnisse, WĂŒnsche und Möglichkeiten sind fĂŒr uns wichtige Anhaltspunkte und stellen die Grundlage unseres Handelns dar. Auf diese Weise möchten wir Ihnen sowie auch Ihren Angehörigen die bestmögliche Chance auf ein selbst-bestimmtes und selbstĂ€ndiges Leben ermöglichen und Sie auf Ihrem Weg fördern und unterstĂŒtzen. NatĂŒrlich versuchen wir bei unserer tĂ€glichen Arbeit, die wir als Gast in ihrem Haus tĂ€tigen, Ihre PrivatsphĂ€re zu respektieren. Daher werden unsere PflegekrĂ€fte Ihre vertrauten Umgebungen mit Respekt behandeln und die Pflege den RĂ€umlichkeiten anpassen. Wenn die barrierefreie Umgestaltung Ihrer WohnrĂ€ume dennoch unvermeidbar ist, beraten wir Sie gerne und finden gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.

Welche Krankheitsbilder deckt unsere Intensivpflege ab?

Eine zuverlĂ€ssige Intensivpflege ist bei vielen Krankheitsbildern unabdingbar und erfordert oftmals individuelle Vorkehrungen sowie optimal ausgebildetes Fachpersonal. Mit unserem Wissen und jahrelanger Erfahrung unterstĂŒtzen wir Sie tatkrĂ€ftig in folgenden FĂ€llen:

ALS Erkrankung
Unter ALS versteht man die Amyotrophe Lateralsklerose, welche als degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems bekannt ist. Sie ist nicht heilbar und wirkt auf Nervenbahnen ein, sodass es als Folge zu MuskelschwÀche und sogar LÀhmung kommen kann. Störungen beim Sprechen, Gehen und Schlucken sind die Folge. Eine intensive Pflege ist bei fortgeschrittener Krankheit unbedingt nötig.

QuerschnittslĂ€hmung – vollstĂ€ndige KörperlĂ€hmung
Eine QuerschnittslĂ€hmung liegt vor, wenn eine SchĂ€digung ab dem 4. Halswirbel aufwĂ€rts vorliegt und die Nervenleitung im RĂŒckenmark unterbrochen ist. In einem solchen Fall ist eine intensive Pflege und eine invasive Beatmung nötig, um den Patienten am Leben zu halten.

Wachkoma
Das apallische Syndrom oder auch Wachkoma hat schwere SchĂ€digungen am Gehirn zur Folge, wobei ĂŒberwiegend das Großhirn betroffen ist. Je nachdem wie die Heilung auf der Intensivstation verlĂ€uft, können sich die Hirnfunktionen teilweise wieder erholen oder der Patient verbleibt im Wachkoma. Auch hier sind intensive Pflege und eine Heimbeatmung des Patienten notwendig.

COPD
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung fĂŒhrt dazu, dass Betroffene unter Auswurf, Husten und Atemnot leiden. Ist die Krankheit besonders schwerwiegend, so muss auf eine Sauerstofftherapie und gegebenenfalls sogar auf eine kĂŒnstliche Beatmung, wie einen Luftröhrenschnitt zurĂŒckgegriffen werden, bei dem eine TrachealkanĂŒle eingefĂŒgt wird. Bei guter Pflege und Prognose besteht die Chance, den Betroffenen im Verlauf der Krankheit wieder von der Beatmung zu entwöhnen.

Heimbeatmung als wichtiger Bereich der Intensivpflege

Je nachdem wie die gesundheitliche Situation des Betroffenen ist, ist bei einigen Patienten eine maschinelle UnterstĂŒtzung der Eigenatmung notwendig. Findet diese Beatmung nicht auf den normalerweise gebrĂ€uchlichen Intensivstationen statt, sondern in der eigenen Wohnung, so spricht man von der sogenannten Heimbeatmung, welche einen Teilbereich der ambulanten Intensivpflege ausmacht. Hierbei wird je nach individueller Beschaffenheit darauf geachtet, eine Versorgung des Patienten zu gewĂ€hrleisten, die beispielsweise mehrmals tĂ€glich oder auch in der Nacht stattfinden kann. Selbst eine 24-Stunden Versorgung ist möglich.

Invasive und nicht-invasive Beatmung

Bei der Heimbeatmung unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen FĂ€llen, der invasiven und der nicht-invasiven Beatmung.

  • Invasive Beatmung
      • Bei der invasiven Beatmung erfolgt die Beatmung ĂŒber ein sogenanntes Tracheostoma, welches mit Hilfe einer KanĂŒle, die durch den Hals und direkt in die Luftröhre eingesetzt wird, die Beatmung ermöglicht. Sie erfolgt in der Regel langfristig und dauerhaft.
  • Nicht-invasive Beatmung
      • Im Gegensatz dazu steht die nicht-invasive Beatmung, die mit einem teils auch maßangefertigtem Maskensystem durchgefĂŒhrt wird.

In der Heimbeatmung werden in beiden FĂ€llen sehr moderne, benutzerfreundliche und handliche Produkte genutzt, die entweder als TrachealkanĂŒle oder Beatmungsmaske vorliegen.

Durch die Möglichkeit der Heimbeatmung haben Betroffene die Möglichkeit, sich im Kreise der Familie aufzuhalten und so ein aktives Familienleben zu genießen, welches in diesem Maße auf einer Intensivstation kaum möglich wĂ€re. Auch die LebensqualitĂ€t verbessert sich durch die Reduzierung der Klinikaufenthalte und bietet Patienten wie auch Angehörigen weitaus mehr Komfort, Annehmlichkeit und sogar bewiesenermaßen grĂ¶ĂŸere Chancen der schnelleren Genesung bzw. Besserung des Zustands.

Ambulante Pflege – Zuhause und in Wohngemeinschaften

Im Vordergrund steht immer das Anliegen, WohlfĂŒhlen und die Pflege unserer Patienten. Deshalb passen wir unsere Lösungen Ihren individuellen Situationen an. Als Angehöriger oder Klient, haben Sie die Wahl ob Sie sich fĂŒr eine Einzelversorgung zu Hause oder fĂŒr eine Versorgung in einer Wohngemeinschaft entscheiden. Dabei stehen wir gerne unterstĂŒtzend und beratend zur Seite und stellen Ihnen Ihr persönliches Betreuungsangebot zusammen. Nehmen Sie einfach zu uns Kontakt auf.

Mehr Informationen bekommen Sie auch auf unseren Seiten:

ZuverlÀssigkeit & ProfessionalitÀt

Wie Sie sich auch entscheiden, ob fĂŒr hĂ€usliche Pflege oder fĂŒr die betreute Rundum-Pflege, auf die ZuverlĂ€ssigkeit & ProfessionalitĂ€t der PGS können Sie sich immer verlassen. Wir garantieren Ihnen die konstante und hohe QualitĂ€t unserer Pflegeleistungen. Wir beraten Sie gerne in allen Aspekten der Pflege und suchen fĂŒr Ihre spezielle Situation die bestmögliche Lösung.